Tag Archives: Zwischen(Welten)Worte

Zwischen(Welten)Worte

Wildnis – Vergessen

Blicke mir nach ins Vergessen
Ich werde nicht bleiben
Erinnere Dich an mich
Wenn ich verblasst bin

Ich blicke aus der Wildnis zu Dir
Gegen das Vergessen
Gegen die Zeit
Ich will mich an Dich erinnern
Wenn Du längst verblasst bist
Dein Bild in mir

Gegen die Zeit kämpfen
Gegen das Nichts schreien
Nur einen Augenblick
Ein sinnloses Vergessen

Für Dich und mich
Gibt es nur die immerwährende Wildnis

Wir werden niemals überleben

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Wildnis

Durch das Dickicht der Bäume starren sie
auf mein Leben und meinen Tod
Sie rufen nach mir
und wollen mir zu beidem raten
Durch die Bäume hindurch
kann ich sie flüstern hören:
„Hör´ auf, deine Wurzeln zu suchen
und lebe im Jetzt!
Du jagst die Zeit!“
flüstert eine Stmme.
„Lebe, als wäre es dein Tod,
der dich bald begrüßt.“
ruft die andere.
Ich will sie nicht hören,
eile davon,
hin, zur Weggabelung.
Ein Weg ins Leben, einer führt zu Tod.
Welche Richtung soll ich nehmen,
wenn ich in die Wildnis zurückkehren will?

03.05.2020
Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Schließe die Augen,
Zähl´ Deine Träume, Menschlein,
Tauche ab
Und wenn Du erwachst wird Deine Welt
Eine andere sein

Wenn Du erwachst, Menschlein,
Sind die Lebenden von heute
Die Toten von Morgen
Und die Zeit
Steht nie mehr still für Dich

Wenn Du erwachst,
Baue Träume aus den Ruinen
Und lebe in der Asche
Der Welt, die einmal die unsere war.

04.04.2020, Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Kleines Menschlein, geh´ zur Ruh´
Mach Deine müden Augen zu
Und Morgen bist Du wieder wach,
Dein Geist aber noch immer schwach.

Das Virus hat genommen Dir
All Deine Habsucht, und die Gier
Mach aus das Licht
Und bleib allein
Stirbst nicht,
Wirst wacher wieder sein?

Wirst wieder sehen, spüren, fühlen, hören,
Die Welt im Gleichgewicht nicht stören?
Ein Virus, unverhüllt und klein,
Dein Schutzengel will es nur sein.

Doch, Menschlein, blind bist Du geboren
Fühlst Dich zu Höherem erkoren.
Die Erde schweigt zu Deiner Wut,
Denn Du bist schuld an Ihrem Blut.

Sie spricht zu Dir:
„Ich geh´ zur Ruh,
Das schlimmste Virus, das bist Du.“

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Entrückt

Schweige und blicke
den Gedanken nach, die Du
zur Reise schickst
Halte inne
Erinnere Dich
an die Zeit in der Du
Lufthauch warst
und leicht wie der Wind
Wenn die Schwere Dich ereilt

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Moment

Schleiche Dich in meine Träume
Nur einen Moment
Halte inne in mir
Um zu fühlen

Gleich einem Flügelschlag
Streife mein Leben
Lass Dich leben
Wie Feuer
Das selbst Stürme nicht
Auslöschen können

Schleiche Dich in meine Träume
In der Stille
Halte fest an mir

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Ankunft

Nimm was Du hier findest,
wiege es in Deiner Hand,
prüfe genau
ob die Kraft ausreicht,
die Du aufwenden musst.
Hole dann aus, weit,
und stoße mit der Klinge zu,
auf dass sie die Luft durchteile,
mich spüren lässt,
mich endlich trifft,
im tiefsten Punkt des Menscheins,
damit ich wieder leben kann.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Gottesdialog

Sitzt da, auf Deinem Felsen,
Erhaben,
und siehst auf mich herab,
wie ich sie erklimme, Deine Felsen.
Stück für Stück,
und Du lächelst mir nach
während ich zurückfalle,
in Mutter Erde´s Schoß zurück
und wieder beginne,
mich Deinen Fels hinauf zu hangeln.
Dein Hochmut gepaart mit Deiner Arroganz.
Was denkst Du,
wenn Du auf mich blickst,
was bewegt Dich
zu Deinen Taten,
und was wirst Du nur denken,
wenn Du mich kommen siehst,
wie ich Deinen Felsen wie
eine Leiter erklimme,
und Dich endlich herunterstoße,
vom Gipfel Deiner endlosen Arroganz?

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Damals

Als ich Dich besitzen wollte
Hast Du Dich abgewandt
Und Dich versteckt
In Deinem fernen Leben

Als ich Dich vergessen wollte
Bist Du wieder gekommen
Und hast Dich fest gesetzt
Wo einst mein Herz saß

Als ich glücklich sein wollte
Bist Du tiefer gekrochen
In das, was damals ICH war

Ich wollte höher steigen
Doch der Gedanke an Dich
Brachte Fall

Als Du gesagt hast „Komm“
War der Geist dem Körper
Nicht hörig

Als Du sagtest „Ich bleibe“
War das Hirn nicht willig
Zu glauben

Als ich Dich habe gehen lassen
War das Innerste wieder erfroren

Ein weiterer Winter ohne Dich.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Was Du sagst……

Wenn das,
was Du sagst
das ist
was Du denkst und
fühlst
dann ist jede Lüge die
jemals zwischen uns war
wohl die reinste Wahrheit.

Denn Du sagst
Du bleibst, doch Du gehst.
Du sagst Du lebst, doch Du stirbst.
Und Du liebst, doch Du kennst nur noch Hass.

Also ist das was ich sage
Nicht das was Dich bewegt.
Und was ich denke
Nicht das was Dich hält.

Und jede Lüge wird Deine Wahrheit….
Der nächste Winter, ohne Dich…..

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Augenblick

Es war einer dieser Momente,
In denen geschworen wurde
Im Leben nie mehr zu fliehen.
Es war die Zeit
Der ewigen Illusion.
Und versteckt in ihr
Lag das Grauen seiner Begierde.
Er Zerriss mich,
Seine Hand riss
An meinem Herz,
An meinem Körper,
Und seine Stimme
Durchdrang meinen Schlaf.
In mir schrien all
Die Seelen die er gebrochen hatte
Und ich fühlte Schmerz
Über die Sinnlosigkeit seiner Existenz.
Wille und Zwang vereinigt
Zu Zeitlosem Hass.

Dieser Moment.
Wenn Angst die liebende Seele befällt
Und die Mauer des Zweifels
Die Leidenschaft ersetzt.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Menschlein

Dumpfer Geist der nicht mehr sieht
Leer der Blick der Kreise zieht
Ruhelos und doch so schwach
Schläft der Mensch und ist doch wach

Wartet hier und wartet dort
Läuft von dem zum nächsten Ort
Hat er doch nur dieses Leben
Welchen Sinn soll es nur geben

In den Grenzen hier zu sterben
In dem Mensch gemacht Verderben
Kann das wirklich alles sein
Fragt der Mensch im Mondenschein

Dumpfes Menschlein führt jetzt Krieg
Hofft beim Teufel auf den Sieg
In der Göttin altem Namen
Schicken Männer schwarze Dramen

Wiegten Blumen sanft im Wind
War das Menschlein einst ein Kind
Wird das Menschlein dann zum Mann
Tod ist alles was es kann

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

In einem Augenblick ward er geboren
Ein Funke Hoffnung, doch verloren
Im Angesicht der kalten Zeit
Niemals zu leben war bereit

Ein kurzer Trost nur, der vergeht
Wenn in der Nacht der Wind sich dreht
Es ist als warst Du niemals hier
Und alle Hoffnung ging mit Dir

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Das unstete Herz welches gefleht hat
„Lass mich am Leben“
Spricht nicht mehr,
Und schlägt nicht mehr,
Und träumt nicht mehr.
Es steht still selbst
Das Blut in den Kammern.

Und schwarz wird, wo Dein Bildnis weilte.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

So müde

Manchmal frage ich mich was bleibt von mir
wenn ich gehe,
außer dem Quäntchen Asche im Wind
oder dem Staubkern in Mutter Erde´s Schoß.
Mein Leben wird nicht überdauern…
diese Wüste der Zerstörung.
Doch wird meine Seele mit der Deinen
all die Sphären durchqueren
die uns stets verborgen blieben?
Werden wir zusammen sein,
uns neu entdecken und
wieder finden?

Ich bin so müde daß mein Herzschlag
die letzte Bewegung zu sein scheint;
das Blut ist erlahmt, und mit ihm alle Kraft.

Ich bin so müde daß die Gedanken keine Ordnung
mehr erfahren
und die Lungen das Atmen verweigern wollen.

Was ist „Leben“ im Angesicht dieser
Menschheitswut.
Die Werte unsres Seins verraten
und verkauft.
Chaos aus Feuer und Blut.

Manchmal frage ich mich was es wert sein soll zu bleiben
in dieser Wildnis
wenn nicht DU und ICH
Verschließe unsre Liebe
vor dem Zorn der Welt-
in diesem Leben.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Der Tod klopfte an mein Tor
um die Seele zu holen,
damit sie wieder vereint sein kann mit Dir.
Doch er ging wieder hinfort und sagte
dass er
sie nicht mitnehmen könne,
denn schwarz sei er schon selbst
und von Schwärze habe er genug.

Also habe ich mich ins reinste Weiß gehüllt,
alle Schuld begraben
und wartete in der Welt der Stille
im Einvernehmen
mit allem was da kommen möge,
damit ich wieder dort sein kann, bei Dir.

Jetzt kommt er wieder hervor,
ich sehe ihn, schwarz und unendlich,
durch den Schleier des Einvernehmens
sieht er mich und nimmt mich bald hinfort
zu Deiner weißen Seele.

Doch…“noch nicht!“
will ich schreien,
„selbst Deine Schwärze ist zu hell“
ich werde DICH dort nicht finden.

Für L.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Dumpfer Geist der nicht mehr sieht
Leer der Blick der Kreise zieht
Ruhelos und doch so schwach
Schläft der Mensch und ist doch wach

Wartet hier und wartet dort
Läuft von dem zum nächsten Ort
Hat er doch nur dieses Leben
Welchen Sinn soll es nur geben

In den Grenzen hier zu sterben
In dem Mensch gemacht Verderben
Kann das wirklich alles sein
Fragt der Mensch im Mondenschein

Dumpfes Menschlein führt jetzt Krieg
Hofft beim Teufel auf den Sieg
In der Göttin altem Namen
Schicken Männer schwarze Dramen

Wiegten Blumen sanft im Wind
War das Menschlein einst ein Kind
Wird das Menschlein dann zum Mann
Tod ist alles was es kann

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Frostige Nächte unter vollem Mond
Dein stummes Flüstern nur,
Das in meinem Herzen wohnt
Vermag zu wecken die Seele vom Schlaf
Auf dass sie erwache…
Und fliegen darf

Der Alptraum, Schwingen gleich,
Trägt mich hinfort,
Zeigt mir der Hölle schwärzesten Ort
So bleibt nichts als letztlich nur ewig Verderben
In Schwärze leben
Und darf doch nicht sterben

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Wieder Blühen

In jenem Frühling war es
als wärst du mit dem Blühen verendet
Als wäre unsre Zeit verendet
Doch dem Verblühen gleich war es
Nur ein kurzer Übergang
Nur ein kurzer Moment
Ohne Dich

Im Jahr darauf trage ich wieder
Das Haupt erhoben
Nach einem langen tiefen Schlaf
Erwache wieder und fühle die Sonne
Auf der Haut
Rieche das Leben in der Luft
Erblicke das Blühen das nie verendet
Sich nur wandelt

Und ich weiß
Wir waren immer nur da.

Stephanie Obsessed

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Zwischen(Welten)Worte

Halt es

Halt dieses Leben
damit´s nicht zerfällt
in einzelne Teile
für immer entstellt

Halt dieses Herz
eine weitere Nacht
nähre die Seele,
liebe sie sacht

Halt das Herz
hinein in Dein Licht
Halt´s nicht zu fest
damit es nicht bricht

Stephanie Obsessed

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